Durch lauschig gelegene Albdörfer brachte der Bus die Reisenden zur ersten Station, dem Hohenneuffen. Dort ging es zunächst auf schattigem Waldweg Richtung Burg, bevor man steil bergauf das Ziel erreichte. Für alle war der dortige grandiose Rundumblick ein überwältigendes Erlebnis. Leider konnte die gebuchte Falknervorführung nicht stattfinden. Stattdessen nahm die Gruppe am dortigen Sonntags-Gottesdienst teil. Danach war die gesellige Mittags-Einkehr im schattigen Innenhof der Burg angesagt.
Nach der Rückwanderung zum Bus führte die weitere Route hinunter nach Neuffen. Dort wartete die Stadtführerin, um ihr historisches Städtle zu zeigen. Alte Fachwerkhäuser und verwinkelte Gassen zeugen von der langen Geschichte der unterhalb der Burg gelegenen Kleinstadt. Ehemalige Lateinschule, Rathaus, der Ölberg an der Martinskirche und Vieles mehr beeindruckte. Wahrgenommen und fotografiert wurde auch das immer wiederkehrende Neuffen-Wappen. Schließlich sind die drei Hörner ja auch unser Weißenhorner Stadtwappen. Zwischen den bewohnten Häusern und dem Burgberg wird seit nahezu 1000 Jahren Weinbau betrieben. Dort gedeiht der eher unbekannte Neuffener Täleswein. Dieser rare Tropfen wurde schon auf der Burg von einigen Sängern probiert und sehr gelobt…
Zuletzt wurde das Bauernhofmuseum im nahegelegenen Beuren angefahren. Nach der dortigen Kaffeepause konnten die innerhalb von Streuobstwiesen gelegenen 30 alten Gehöfte besichtigt werden. In Helene´s Lädele fanden einige dann noch ein Mitbringsel für daheim gebliebene.
Gesund erreichten alle wieder ihr geliebtes Weißenhorn. Viele äußerten die Absicht, bei kühleren Temperaturen irgendwann nochmal hinzufahren.
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